Funada Tamaki, der in Museen meist als Gyokuju Funada geführt wird, erneuerte die japanische Malerei auf Papier. Der 1912 in Kure geborene Künstler wandte sich nach der Begegnung mit der Tradition von Sōtatsu und Kōrin dem Nihonga zu. Er studierte bei Hayami Gyoshū und danach bei Kobayashi Kokei, während er zugleich nach neuen Ausdrucksformen suchte.
Flowers (Image of Evening), ein vierteiliger Stellschirm von 1938 im Nationalmuseum für moderne Kunst in Tokio, zeigt diese Suche in einem monumentalen Format. Auch Longleaf Pines von 1947, im Nationalmuseum für moderne Kunst in Kyoto, entfaltet Farbe auf einem Papierschirm. Die Retrospektive in Hiroshima von 2013 vereinte ungefähr zweihundert Werke und erschloss damit die Breite dieses unabhängigen künstlerischen Weges in einer umfassenden musealen Präsentation.
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2 Blätter: Ohne Titel (Fächer) Je Mischtechnik auf Papier auf Unterlage montiert. Lot groupé — prix global
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