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SwissArtGallery · Dokumentierte Identität

Giovanni Battista Paggi

Geboren : 1554Gestorben : 1627

Der 1554 geborene und 1627 verstorbene genuesische Maler Giovanni Battista Paggi wirkte in Florenz und Genua. Ende des 16. Jahrhunderts kehrte er nach Genua zurück, wo er sich niederliess und später zahlreiche Künstler unterrichtete. Nachdem er Genua 1579 verlassen hatte, fand er zunächst Zuflucht in Aulla sul Magra und anschliessend in Pisa. Eine Begegnung mit der Prinzessin von Piombino öffnete ihm den Zugang zum Hof des Grossherzogs Francesco I. de’ Medici. In Florenz studierte er die toskanische Kunst, unter anderem bei Giambologna, Domenico Cresti, Jacopo Chimenti und Lodovico Cigoli. Während dieser Zeit in Florenz schuf er im Auftrag des Sekretärs des Grossherzogs Werke für Lucca, Pescia und Pisa.

Die biografische Quelle beschreibt ihn zudem als Verfechter der Möglichkeit für Künstler, ausserhalb der Zunftpflichten tätig zu sein. Ab 1590 nahm Paggi wieder Kontakt zu seiner Geburtsstadt auf und hielt sich dort kurz als Gast der Doria auf, für die er Werke ausführte. Die Familie trug zu seiner endgültigen Rückkehr nach Genua im Jahr 1599 bei; dort wurde er später zu einem bedeutenden Lehrer zahlreicher Künstler.

Die aufgeführten Werke umfassen mehrere Stationen seines Werdegangs: Das Art Institute of Chicago schreibt Paggi Monk Giving Last Communion (1575/85), David with Goliath’s Head and Sword (1587) und Presentation of the Body of Saint Antoninus of Florence (1589/90) zu. La flagellazione di Cristo, datiert auf 1591, wird in der Galleria Nazionale di Palazzo Spinola in Genua aufbewahrt. Zu den weiteren genannten Werken zählen Le Mariage mystique de sainte Catherine d’Alexandrie, ein auf etwa 1600–1605 datiertes Ölgemälde auf Leinwand im Musée Fabre in Montpellier, die Fresken des Miracle de sainte Catherine im grossen Kreuzgang von Santa Maria Novella in Florenz sowie Le Martyre de sainte Ursule et des vierges im Duomo von Savona. Eine auf 1596 datierte Transfiguration wird zudem in der Basilika San Marco in Florenz verzeichnet.

Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Giovanni Battista Paggi sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.

1 Referenzen sind bei Koller dokumentiert. Jeder Eintrag verweist auf seine Quelle; die Beträge sind keine allgemeine Bewertung des Künstlers.

In Auktionen dokumentierte Werke

Giovanni Battista Paggi — Studie eines antiken Kopfes
Fotografie : Koller · Bild vergrößern ↗
Koller

Studie eines antiken Kopfes

Feder in brauner Tinte, braun laviert

Originaltext des Katalogs

Study of an antique head.
Pen and brown ink, brown wash

Datum noch zu dokumentieren

Veröffentlichtes Ergebnis : 1500 CHF

Gebühren in den verfügbaren Daten nicht angegeben

Schätzung : CHF 1200–1800

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Quellen und Referenzen

Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich.
Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19

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