Geboren : 1898Gestorben : 1976Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Deutschland
Der 1898 in Nürnberg geborene und 1976 in München verstorbene Maler Karl Meisenbach entwickelt eine künstlerische Suche, die ihn früh zur expressiven Abstraktion führt. Sein Ansatz wird als Suche nach der ursprünglichen organischen Form durch Reduktion beschrieben. Eine Beschreibung seiner Werke spricht von kräftigen, dichten und expressiven Farben, die dennoch an der natürlichen Erscheinung festhalten. Sein damaliges Werk bleibt vom Unterricht Karl Caspars geprägt, der sein Lehrer an der Akademie war.
1925 ist er Mitglied der Neuen Münchner Sezession; zudem wird er in einer Mitgliederliste der Neuen Gruppe aufgeführt. Die Stadt verleiht ihm 1928 den Dürer-Preis. Laut dem Eintrag von Gailer Fine Art wird Meisenbach von 1937 bis 1945 als «entartet» bezeichnet; damit verbunden sind ein Ausstellungsverbot und materielle Schwierigkeiten.
1940 zieht er mit seiner Familie nach Rimsting am Chiemsee; im folgenden Jahr lebt die Familie in Feldwies. Nachdem das im Dachgeschoss gelegene Atelier verloren geht, zieht die Familie ins Achental. Eine 1945 in Prien veranstaltete Kunstausstellung zählt laut dem Eintrag von Gailer zu den beiden ersten Ausstellungen der Nachkriegszeit.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Karl Meisenbach sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
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Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich. Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19