Geboren : 1876Gestorben : 1955Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Frankreich
Der 1876 in Bourbon-Lancy geborene französische Maler und Zeichner Claude Rameau widmete einen bedeutenden Teil seines Werks den Landschaften an der Loire, die ihm den Beinamen «Maler der Loire» einbrachten; er starb 1955. In Paris besuchte er die Ateliers von William Bouguereau und Gabriel Ferrier. 1898 lernte er den Maler Louis Charlot kennen: Die beiden Künstler teilten damals eine Unterkunft und mieteten ein Atelier in der Rue des Artistes. Nach seiner Rückkehr in seine Heimatregion war Rameau von 1911 bis 1929 Konservator des Musée Saint-Nazaire in Bourbon-Lancy. In den 1920er-Jahren liess er sich in Saint-Thibault-sur-Loire in einem ehemaligen Haus eines Loire-Schiffers nieder. Ein Werk mit dem Titel «Sur les hauteurs du Sancerrois» zeugt von seinem Interesse an den Landschaften der Region: Das Ölgemälde auf Leinwand, unten rechts signiert und auf der Rückseite betitelt, misst 73,5 × 92,5 cm.
Ab 1922 war er Mitglied der Société nationale des beaux-arts und nahm an deren jährlicher Ausstellung teil. Zwischen 1933 und 1936 unterrichtete er den Landschaftsmaler Rex Barrat. Für den Pavillon Berry-Nivernais der Internationalen Ausstellung von 1937 stellte er mehrere Gemälde mit Motiven am Ufer der Loire zur Verfügung. 1956 wurde im Salon der Société nationale des beaux-arts in Paris eine Retrospektive seines Werks gezeigt. Werke von Rameau sind auch in den Sammlungen des Musée de la Loire in Cosne-Cours-sur-Loire, des Musée Saint-Nazaire in Bourbon-Lancy und des Musée de la Faïence et des Beaux-Arts in Nevers verzeichnet.
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