Willem van Aelst (1627–1683) war ein niederländischer Maler, der sich auf Stillleben spezialisierte. Er wuchs in Delft auf, lernte bei seinem Onkel Evert van Aelst und trat 1643 der Lukasgilde bei. Anschließend lebte er in Frankreich und Italien. In Florenz arbeitete er für die Kardinäle Gian Carlo und Leopoldo de’ Medici. Nach seiner Rückkehr in die Niederlande 1656 ließ er sich schließlich in Amsterdam nieder.
Sein Repertoire umfasste Blumen, Früchte, Fische und Waldböden ebenso wie erlegtes Wild und Jagdgeräte. Besonders zur Entwicklung dieser letzten Bildgattung, die in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts beliebt wurde, trug er wesentlich bei. Die Vielfalt der Gegenstände verband er mit genauer Aufmerksamkeit für Materialien und Anordnung. Zu seinen Schülern gehörte Rachel Ruysch, die seine künstlerischen Anregungen innerhalb der Blumenmalerei weiterführte.
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Lempertz
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In Auktionen dokumentierte Werke
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Lempertz · Los 2078
Stilleben mit zwei Pfirsichen und Weintrauben auf einem Zinnteller, mit einer Libelle, auf einer Marmorplatte
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