Geboren : 1767Gestorben : 1855Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Frankreich
Der 1767 in Nancy geborene und 1855 verstorbene französische Maler Jean-Baptiste Isabey entwickelte eine Praxis, die Malerei, Miniatur, Zeichnung und Aquarell vereint. Seine Ausbildung umfasste zunächst mehrere Bereiche: In Nancy unterrichtete Jean Girardet ihn in Architektur und Dekoration, während Claudot ihm die Landschaftsmalerei vermittelte; 1788 trat er in das Atelier von Jacques-Louis David ein, der ihn in den Prinzipien des Neoklassizismus unterrichtete. 1791 stellte er erstmals im Salon aus und präsentierte dort bis 1841 regelmässig Werke.
La Nacelle, ou Barque d’Isabey, das 1797 im Salon gezeigt wurde, zeigt ihn mit seiner Frau und ihren drei Kindern in einem Boot. Zu seinen Zeichnungen gehört das Portrait de Bonaparte à la Malmaison von 1801, das im Schloss Malmaison in Rueil-Malmaison aufbewahrt wird.
1792 wurde Isabey zum Hauptmann ernannt und befehligte die Truppe der Kunstschüler, die mit der Bewachung des Louvre betraut war. Nach der Ausrufung des Kaiserreichs wurde er Maler und Zeichner des Kabinetts des Kaisers und war für Zeremonien und auswärtige Beziehungen zuständig; für die Vorbereitungen zu Napoleons Krönung entwarf er die Festkleidung der Teilnehmenden. La Table d’Austerlitz, auch Table des maréchaux genannt, wurde 1810 im Salon gezeigt und wird im Musée de Malmaison aufbewahrt. 1811 schuf er eine Darstellung, die Doktor Dubois bei der Entbindung von Marie-Louise zeigt.
Auf Wunsch der Kaiserin reiste er im September 1812 nach Wien, um Porträts ihrer Familie zu malen; er brachte sechzehn Miniaturen zurück, die im November desselben Jahres im Salon ausgestellt wurden. Die Zeichnung Conférence du Congrès de Vienne, die 1817 im Salon gezeigt wurde, versammelt unter anderem Metternich, Wellington und Talleyrand.
1823 ernannte Louis XVIII. ihn zum Zeichner und Organisator der Hoffeste und -schauspiele; unter der Julimonarchie wurde er neben François Marius Granet stellvertretender Konservator der königlichen Museen. 1852 widmete ihm das Musée du Louvre einen Saal für seine Kostümentwürfe aus der Kaiserzeit. Werke Isabeys befinden sich auch in den Sammlungen des Art Institute of Chicago, darunter Group of Children Around a Candle von 1818 und Fountain in the Garden of the Villa Borghese, Rome von 1822.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Jean-Baptiste Isabey sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
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In Auktionen dokumentierte Werke
Fotografie : Zofingen · Bild vergrößern ↗
Zofingen · Los 1898
Bildnis von Eugène de Beauharnais (1781–1824)
Gouache
Originaltext des Katalogs
Portrait Eugène de Beauharnais (1781 - 1824) gouache
Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich. Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19