Joseph Karl Stieler stammte aus Mainz und arbeitete im Pariser Atelier François Gérards, bevor er Porträtist am bayerischen Hof wurde. Seine Hell-Dunkel-Kontraste lenken den Blick auf die Gesichter. Das vom Ehepaar Brentano bestellte Beethoven-Bildnis von 1820 zeigt den Komponisten mit dem Manuskript der Missa solemnis. Beethoven sass für dieses später besonders bekannt gewordene Gemälde Modell.
1828 reiste Stieler nach Weimar, um das von Ludwig I. von Bayern gewünschte Goethe-Porträt vorzubereiten. Der Dichter hält darin ein Blatt mit Versen des Königs. Für denselben Auftraggeber malte Stieler zwischen 1827 und 1850 die sechsunddreissig Bildnisse seiner Schönheitengalerie, die Frauen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten vereint. Dieses Ensemble von Porträts wird heute im Schloss Nymphenburg in München gezeigt.
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Dobiaschofsky · Piguet
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Piguet · Los 3251
Originaltitel: Deux miniatures dont Beethoven d’après Joseph Karl Stieler
Technik — Quellenangabe: Miniatures ovales sur ivoire
Vollständiger Katalogtext und dokumentarische Hinweise
Katalogbeschreibung — Originalsprache Beethoven d'après Joseph Karl Stieler (1781-1858) et P ortrait de Mme Elisabeth als Gärnerin , miniatures ovales sur ivoire, fin XIXe s, dans leurs cadres, 12x14 et 12x10 cm
Dokumentarische Zuordnung — Originalsprache Paire de miniatures, dont Beethoven explicitement d’après Joseph Karl Stieler, dates exactes ; la seconde miniature n’est pas attribuée à Stieler. Rôle partiel et prix global obligatoires.
Auktionsdatum : 2015-06-15
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