
Bildnis Lore Sieben
Tempera
Originaltext des Katalogs
Bildnis Lore Sieben
tempera
Auktionsdatum : 2020-06-20
Veröffentlichtes Ergebnis : 7500 EUR
Einschließlich Käuferaufgeld
Schätzung : 6000
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Der deutsche Maler und Grafiker Heinrich Nauen entfaltet seinen Werdegang zwischen mehreren Kunstzentren, von Düsseldorf und Stuttgart über Laethem-Saint-Martin, Paris und Berlin bis ins Rheinland. Er wird 1880 in Krefeld geboren und stirbt 1940 in Kalkar. 1898 tritt er in die Kunstakademie Düsseldorf ein und setzt seine Ausbildung von 1900 bis 1902 in Stuttgart fort. Anschliessend schliesst er sich in Laethem-Saint-Martin der Künstlergruppe um den Bildhauer George Minne an. Im April 1905 hält er sich nach seiner Heirat mit der Malerin Marie von Malachowski-Nauen drei Monate in Paris auf. Dort interessiert er sich für den Impressionismus, insbesondere für Vincent van Gogh, und entdeckt den Fauvismus. Anfang 1906 lässt er sich in Berlin nieder, wo er bis zu seiner endgültigen Abreise 1911 bleibt. Das Rheinland bleibt jedoch ein regelmässiger Arbeitsort: Im Frühling und Sommer malt er dort die Landschaften des Niederrheins und von Visé an der Maas und eröffnet ein Atelier in Kempen.
1909 beginnt Nauen ein grosses Gemälde, Die Ernte, das er im folgenden Jahr in Paris ausstellt. Der Quelle zufolge gratuliert ihm Henri Matisse in einem Brief. 1912 werden seine Werke beim Sonderbund westdeutscher Kunstfreunde und Künstler in Köln gezeigt. Seine erste Einzelausstellung findet 1914 in der Galerie von Alfred Flechtheim in Düsseldorf statt, wo er einen Gemäldezyklus zum Schloss Drove präsentiert. Laut Quelle werden die Gemälde dieses Zyklus heute im Kaiser Wilhelm Museum aufbewahrt. Nach dem Ersten Weltkrieg schliesst er sich der Jungen Rheinlande an und wird 1921 zum Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf ernannt. Zu seinen Schülern zählen Ernst Walsken, Hermann Hundt, Jean Paul Schmitz und Hannes Schultze-Froitzheim.
Unter dem NS-Regime wird sein Werk als «entartete Kunst» bezeichnet, und er wird zwangsweise in den Ruhestand versetzt. 1938 zieht er mit seiner Ehefrau nach Kalkar; trotz Magenkrebs arbeitet er weiter. Ein Blumenbild, Zinnien in schwarzweißer Vase, wird in einem Verkaufseintrag auf um 1931 datiert. Das Ölbild auf Leinwand, auf Holz kaschiert, misst 98,3 × 65 cm und ist unten links mit «H. Nauen» signiert. Der Verkaufseintrag ordnet es der Nummer 617 des Katalogs Malcomess/Drenker-Nagels zu und nennt als Provenienz den Nachlass des Künstlers und anschliessend eine Privatsammlung im Rheinland. Er verweist auch auf das von August Hoff und Helmut May 1941 veröffentlichte Werkverzeichnis sowie auf die 1966 erschienene Monografie von Eberhard Marx. Nach seinem Tod werden ihm mehrere Ausstellungen gewidmet: 1948 im Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld, 1966 im Städtischen Kunstmuseum Bonn, 1967 in der Commerzbank in Krefeld und 1980 in Krefeld und Bonn anlässlich seines hundertsten Geburtstags.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Heinrich Nauen sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
Lempertz
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Tempera
Bildnis Lore Sieben
tempera
Auktionsdatum : 2020-06-20
Veröffentlichtes Ergebnis : 7500 EUR
Einschließlich Käuferaufgeld
Schätzung : 6000
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Tempera
Segelboote
tempera
Auktionsdatum : 2019-05-31
Veröffentlichtes Ergebnis : 11160 EUR
Einschließlich Käuferaufgeld
Schätzung : 6000
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Tempera
Park Dilborn
tempera
Auktionsdatum : 2019-05-31
Veröffentlichtes Ergebnis : 13020 EUR
Einschließlich Käuferaufgeld
Schätzung : 5000
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Öl auf Leinwand
Auktionsdatum : 2017-12-01
Veröffentlichtes Ergebnis : 14880 EUR
Einschließlich Käuferaufgeld
Schätzung : 14000
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Öl auf Leinwand auf Holz
Auktionsdatum : 2017-05-31
Veröffentlichtes Ergebnis : 8060 EUR
Einschließlich Käuferaufgeld
Schätzung : 7000
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Tempera
Kapuzinerkresse
tempera
Auktionsdatum : 2017-05-31
Veröffentlichtes Ergebnis : 8060 EUR
Einschließlich Käuferaufgeld
Schätzung : 7000
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