Girolamo Troppa war ein Maler und Zeichner des römischen Barock aus Rocchette in der Sabina. Seine Tätigkeit erstreckte sich insbesondere auf Rom, Terni und weitere Orte in Mittelitalien. Fresken, Altarbilder, Porträts und Landschaften belegen die Vielfalt seiner Aufträge. In seiner Malerei stehen kräftige Hell-Dunkel-Kontraste neben helleren und farbigeren Passagen, abhängig vom jeweiligen Thema und vom Zeitpunkt innerhalb seines Schaffens.
Ein vom italienischen Kulturministerium erfasstes Gemälde des heiligen Christophorus mit dem Christuskind beim Durchqueren eines Flusses trägt seine Signatur zu Füssen des Heiligen. Federzeichnungen geben Einblick in die Vorbereitung seiner Gemälde und Fresken. Die Ausstellung des Wallraf-Richartz-Museums 2016–2017 betonte zugleich die Zuschreibungsprobleme mancher Rötelzeichnungen. Bei der Untersuchung seines Werks müssen deshalb signierte Arbeiten von stilistischen Zuordnungen unterschieden werden, die weiterhin Gegenstand der Forschung sind.
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Dobiaschofsky
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