Giacomo Favretto (1849–1887), ein venezianischer Maler, studiert an der Kunstakademie seiner Heimatstadt. Seine Laufbahn gewinnt durch italienische Ausstellungen an Bedeutung: 1880 erhält Vandalismo an der Brera den Principe-Umberto-Preis. Das tägliche Leben bietet seiner Malerei ein Repertoire von Gesten, Begegnungen und vertrauten Situationen.
In sartoria, auch Rammendatrici genannt, ist ein Ölbild auf Leinwand von 1878 in der GAM in Turin. Das Thema verbindet die menschliche Figur mit der Arbeitswelt und dem Innenraum. Im Museo Revoltella in Triest widmet sich Una dichiarazione, um 1882 entstanden, einer Liebesbegegnung. Das 1887 erworbene Gemälde wird vom Museum mit dem Einfluss Mariano Fortunys in Verbindung gebracht. Diese Beispiele erschliessen eine Malerei, in der sich erzählerisches Detail und verfeinerte Ausführung gegenseitig ergänzen.
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Dobiaschofsky · Schuler · Piguet
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Piguet
Attribué à Giacomo Favretto — "Contadino"
Öl auf Holz
Originaltext des Katalogs
Attribué à Giacomo Favretto — "Contadino" huile sur bois attr. à
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