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SwissArtGallery · Dokumentierte Identität

Martin Drolling

Geboren : 1752Gestorben : 1817Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Frankreich

Der französische Porträt- und Genremaler Martin Drölling — auch Drolling geschrieben — wird mit Interieurszenen, Kopien und Porträts in Verbindung gebracht. Diese Genres bieten konkrete Anhaltspunkte für den Zugang zu einem Werk, das sowohl Figuren als auch häusliche Sujets umfasst. Er wurde am 19. September 1752 in Oberhergheim geboren und starb am 16. April 1817 in Paris. Nach einer ersten Ausbildung bei einem örtlichen Maler setzte er seine Ausbildung in Strassburg fort, wo er ein Atelier mit dem Maler Maratti teilte. Anschliessend liess er sich in Paris nieder und trat am 4. Juni 1779 in die École des beaux-arts ein.

Seine Tätigkeit beschränkte sich nicht auf die Staffeleimalerei: Er arbeitete in der Manufaktur Dihl et Guérhard, der sogenannten Manufaktur des Herzogs von Angoulême, und war anschliessend von 1802 bis 1813 als Dekorationsmaler in der Manufacture nationale de Sèvres tätig. 1781 und 1782 stellte er am Salon de la jeunesse aus und nahm danach von 1793 bis 1817 am Salon teil. La Salle à manger und La Maîtresse d’école gehörten zu den Werken, die am Salon von 1817 gezeigt wurden.

Mehrere erhaltene Werke ermöglichen einen Einblick in verschiedene Aspekte seines Schaffens: Intérieur d’une cuisine, ein auf 1815 datiertes Ölgemälde auf Leinwand, befindet sich im Musée du Louvre; das um 1785 datierte Porträt seiner Ehefrau Élisabeth Belot wird im Musée des Beaux-Arts d’Orléans aufbewahrt; das 1791 datierte Porträt von Joseph Merceron, Anwalt am Parlement de Paris, befindet sich in der National Gallery of Australia in Canberra. Auch Le Marchand forain, datiert 1813, gehört zu den dokumentierten Werken. Der Louvre bewahrt zudem M. et Mme Louis-Charles Maigret sowie Studien und einen Brief des Künstlers auf. Porzellanmalereien werden im Musée des Beaux-Arts de Strasbourg und im Musée de la porcelaine de Sèvres aufbewahrt. Ein Teil seiner Familienkorrespondenz, entziffert von Carole Blumenfeld, wurde 2009 im Bulletin de la Société de l’Histoire de l’Art français veröffentlicht.

Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Martin Drolling sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.

Dokumentierte Auktionsdaten

2Auktionsreferenzen
2Auktionshäuser
1belegtes Ergebnis mit Preis

Dobiaschofsky · Piguet

Die Referenzen umfassen Katalogeinträge und verfügbare Ergebnisse; nicht jeder Eintrag belegt einen Verkauf. Zuschreibungen und besondere Lose sind von den bezifferten Ergebnissen ausgeschlossen.

In Auktionen dokumentierte Werke

Martin Drolling — Frau mit Kleinkind im Arm.
Fotografie : Dobiaschofsky · Bild vergrößern ↗
Dobiaschofsky

Frau mit Kleinkind im Arm.

Öl auf Leinwand

Datum noch zu dokumentieren

Katalogreferenz — Verkauf nicht bestätigt

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Martin Drolling — Le cortège des mariés
Fotografie : Piguet · Bild vergrößern ↗
Piguet

Le cortège des mariés

Paire d’huiles sur papier marouflé sur toile

Katalogzeitraum : 2017-05-06

Veröffentlichtes Ergebnis : 11000 CHF

Gebühren in den verfügbaren Daten nicht angegeben

Schätzung : CHF 5000–8000

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Quellen und Referenzen

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