
Hecht
Gouache
Originaltext des Katalogs
Hecht
gouache
Katalogzeitraum : 2020-09-18
Veröffentlichtes Ergebnis : 550 CHF
Gebühren in den verfügbaren Daten nicht angegeben
Schätzung : CHF 500–800
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Fritz Winkler, ein in Dresden geborener und gestorbener deutscher Maler, widmet sich der Malerei und der Aquarellmalerei, aber auch der Illustration. Sein Werdegang ist vom Verlust eines grossen Teils seiner frühen Werke geprägt. Landschaften, arbeitende Menschen und Tiere nehmen in seinem Werk einen bedeutenden Platz ein; in einem kritischen Kommentar werden seine Landschaften als dynamisch und expressiv gestaltet beschrieben. In einer zitierten Aussage erklärt er, die Qualität eines Werks hänge nicht davon ab, ob es realistisch oder abstrakt sei, und verbindet Wahrheit und Einfachheit mit künstlerischer Schönheit.
Seine Ausbildung absolviert er in Dresden: Von 1909 bis 1912 besucht er die Kunstgewerbeschule, danach die Kunstakademie bei Emanuel Hegenbarth, zunächst von 1912 bis 1915 und später, von 1918 bis 1921, als Meisterschüler. 1915 wird er während des Ersten Weltkriegs zum Militärdienst eingezogen, schwer verwundet und verliert das linke Auge. Um 1920 gehört er der Dresdner Künstlergruppe Die Schaffenden an und schliesst sich auch dem Kreis der Sieben Spaziergänger an. Ab 1921 arbeitet er als freier Illustrator für die von Erich Knauf geleitete Volkszeitung für Plauen und das Vogtland; die Zusammenarbeit dauert bis 1928. Von diesem Jahr an arbeitet er regelmässig für die Büchergilde Gutenberg und deren Monatszeitschrift. Zu seinen Buchprojekten zählt die Mitarbeit an den Illustrationen zu Max Barthels Erde unter den Füßen, die 1929 erschien und an denen er 1927 gemeinsam mit Erich Fraaß, Georg Nerlich und Erich Ohser arbeitete. Im selben Jahr gestaltet und illustriert er die deutsche Ausgabe von Abenteuer im Eismeer des schwedischen Autors Albert Viksten.
Während des NS-Regimes ist Winkler Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste und bis 1943 in mindestens vierundzwanzig Ausstellungen vertreten. 1937 werden im Rahmen der Aktion «Entartete Kunst» dreiundzwanzig seiner Werke aus mehreren deutschen Institutionen beschlagnahmt; einige werden zerstört. 1943 wird er während des Zweiten Weltkriegs zum Militärdienst eingezogen. Nach seiner Kriegsgefangenschaft in England kehrt er 1946 nach Dresden zurück. Die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 führen zum Verlust fast seines gesamten früheren Werks. In den letzten achtzehn Jahren seines Lebens schafft er mehr als dreihundert Gemälde und fünftausend Aquarelle.
Aquarelle stehen im Mittelpunkt mehrerer verzeichneter Einzelausstellungen: 1947 in der Galerie Hennig in Halle, 1963 im Kaisertrutz in Görlitz und 1964 im Haus der Heimat in Freital. In seinem Testament vermacht Winkler den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die Werke, die während der letzten achtzehn Jahre seines Lebens entstanden sind. 2017 zeigt die Villa Eschebach in Dresden «Fritz Winkler – ein sächsischer Expressionist», eine Ausstellung, die aus den Beständen der Städtischen Sammlungen Freital zusammengestellt wurde.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Fritz Winkler sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
2 Referenzen sind bei Schuler dokumentiert. Jeder Eintrag verweist auf seine Quelle; die Beträge sind keine allgemeine Bewertung des Künstlers.

Gouache
Hecht
gouache
Katalogzeitraum : 2020-09-18
Veröffentlichtes Ergebnis : 550 CHF
Gebühren in den verfügbaren Daten nicht angegeben
Schätzung : CHF 500–800
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Aquarell auf Papier
Katalogzeitraum : 2020-09-18
Veröffentlichtes Ergebnis : 1000 CHF
Gebühren in den verfügbaren Daten nicht angegeben
Schätzung : CHF 500–800
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Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19