Jacob Gillig, auch Jacobus genannt, war ein in Utrecht tätiger Stilllebenmaler. Zunächst arbeitete er als Kaufmann und später als Gefängniswärter. Er spezialisierte sich auf Fischdarstellungen, vor allem auf die in Utrecht verfügbaren Süsswasserarten. Seine Kompositionen verbinden die Tierkörper mit Geräten und Elementen ihrer natürlichen Umgebung, etwa mit Wasserpflanzen am Rand der Anordnung.
Im Stillleben mit toten Fischen von 1668 in Berlin bilden Hecht, Rotaugen und Barsche eine Pyramide. Wasserpflanzen, ein Messer und ein aufgeschnittener Fisch ergänzen das Bild. Das Gemälde von 1687 im Centraal Museum zeigt hingegen Seefische und Krustentiere neben einem Korb. Im Hintergrund präsentiert ein Fischer einem Paar am Strand einige Kabeljaue. Das um 1675 datierte Fischstillleben im Museum der Schönen Künste in Gent ist auf Holz gemalt.
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