Geboren : 1745Gestorben : 1809Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Frankreich
Joseph-Laurent Malaine wurde in Tournai zum Blumenmaler ausgebildet und steht in einer Familientradition: Auch sein Vater, Régnier Joseph Malaine, war dort als Blumenmalermeister tätig. 1773 präsentierte er am ersten Salon von Lille zwei Gemälde mit Blumen in Vasen, ein Sujet, das im Zentrum seines Werks bleiben sollte. Anschliessend stellte er von 1791 bis 1808 am Salon aus.
Die meisten seiner bekannten Werke zeigen Blumensträusse in Vasen auf Konsolen; gelegentlich ergänzen Insekten oder Vögel die Kompositionen. Er malte in Öl auf Kupfer, Holz oder Leinwand und passte sein Sujet so verschiedenen Bildträgern an. Seine Tätigkeit umfasste auch den dekorativen Entwurf: 1788 fertigte er unter anderem einen Teppichentwurf für die königliche Manufaktur der Savonnerie an.
Seine Gemälde tragen die Signaturen «Louis Malaine» oder «L Malaine» sowie die Monogramme «LJM» und «LM». Zu seinen Schülern gehörte Jacques Barraband, der 1807 Blumenmaler der «Blumenklasse» der École de dessin de Lyon wurde. Spuren seines Werks finden sich auch in öffentlichen Sammlungen: Ein Blumenstrauss in Öl auf Holz wurde 1866 von Eugène Koechlin dem Musée des beaux-arts de Mulhouse geschenkt.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Joseph Laurent Malaine sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
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Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich. Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19