Zum Inhalt
Swiss Art GalleryGalerie & KunstverkaufSt-Prex · Schweiz
Galerie & Sammlung
← Internationale Künstler

SwissArtGallery · Dokumentierte Identität

Jean Delville

Geboren : 1867Gestorben : 1953Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Belgien

Der 1867 in Löwen geborene belgische Maler Jean Delville – geboren als Jean Libert – verortet sein Schaffen im Symbolismus und führt es zugleich durch Poesie, Schreiben und Kunsttheorie weiter. Er wurde am königlichen Athenäum und an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Brüssel ausgebildet, wo er Schüler von Jean-François Portaels war, und veröffentlichte 1888 seine ersten Gedichte in der Zeitschrift La Wallonie. Esoterik und philosophischer Idealismus prägen sein Werk den Quellen zufolge. Diese Ausrichtung zeigt sich auch in seinem Engagement an der Seite von Joséphin Péladan: 1894 schuf Delville die Bühnenbilder für das Drama Babylone.

Im Oktober 1895 erhielt er den belgischen Prix de Rome für Malerei. Im folgenden Jahr organisierte er den ersten von drei Salons für idealistische Kunst, die als Schaufenster esoterischer und mystischer Strömungen konzipiert waren. Diese Initiativen zeugen von einer Tätigkeit, die sich nicht auf die Malerei beschränkte, sondern auch die Organisation und die Auseinandersetzung mit Kunst umfasste. Delville unterrichtete an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Brüssel und an jener in Mons; seine Brüsseler Lehrtätigkeit wird auf den Zeitraum von 1907 bis 1937 datiert. 1924 wurde er zum Mitglied der Klasse der Schönen Künste der Königlichen Belgischen Akademie ernannt.

Mehrere Gemälde verorten dieses Werk konkret. L’École de Platon, ein 1898 datiertes Ölgemälde auf Leinwand, befindet sich im Musée d’Orsay in Paris. L’Ange des splendeurs, 1894 gemalt, und Les Trésors de Satan, auf 1895 datiert, sind Ölgemälde auf Leinwand in den Königlichen Museen der Schönen Künste von Belgien. Das Werkverzeichnis umfasst auch Orphée et Eurydice, ein Pastell, rechts oben signiert und 66 × 49 cm messend, das in einem neugotischen geschnitzten Rahmen zur Versteigerung angeboten wurde. Jean Delville starb 1953 in Forest in der Region Brüssel.

Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Jean Delville sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.

Dokumentierte Auktionsdaten

1Auktionsreferenz
1Auktionshaus
1belegtes Ergebnis mit Preis

Dobiaschofsky

Die Referenzen umfassen Katalogeinträge und verfügbare Ergebnisse; nicht jeder Eintrag belegt einen Verkauf. Zuschreibungen und besondere Lose sind von den bezifferten Ergebnissen ausgeschlossen.

In Auktionen dokumentierte Werke

Dobiaschofsky · Los 457

Orphée et Eurydice.

Pastell

Originaltext des Katalogs

Orphée et Eurydice.
pastel

Katalogzeitraum : 2013-11-08

Veröffentlichtes Ergebnis : 26000 CHF

Gebühren in den verfügbaren Daten nicht angegeben

Schätzung : CHF 15000

Los beim Auktionshaus ansehen ↗

Quellen und Referenzen

Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich.
Profil aktualisiert :

Besitzen Sie ein Werk dieses Künstlers?

SwissArtGallery kontaktieren

Weitere Entdeckungen

Dokumentierte Profile →

Zuletzt ergänzte Profile

Albert Contreras

Der 1933 geborene und 2017 verstorbene amerikanische Maler Albert Contreras ist in den verfügbaren Informationen durch eine abstrakte Komposition mit dem Titel «Komposition mit orang…

1 Auktionsreferenz

Herbert Bayer

Herbert Bayer, 1900 in Österreich geboren und 1985 in den Vereinigten Staaten gestorben, entwickelte eine künstlerische Praxis, die Typografie, Fotografie, Design, Malerei, Architekt…

6 Auktionsreferenzen

Heinrich Neppel

Heinrich Neppel, ein deutscher Maler, der 1874 in München geboren wurde und 1936 in dieser Stadt starb, wird mit der Landschaftsmalerei in Verbindung gebracht. Laut dem biografischen…

2 Auktionsreferenzen

Zuletzt ergänzte Profile ansehen →