Francisco Toledo (1940–2019) arbeitet in Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Skulptur und Keramik. Mit siebzehn Jahren beginnt er seine künstlerische Ausbildung in Mexiko-Stadt und geht nach seinen ersten Ausstellungen nach Paris. Anfang der 1960er Jahre stellt er in der Galerie Daniel Gervis aus; 1965 kehrt er nach Mexiko zurück. Seine von präkolumbischer Kultur geprägte Arbeit verbindet die Traditionen seines Landes mit denen Westeuropas. Sein kulturelles Engagement führt unter anderem zur Gründung der Casa de la Cultura in Juchitán 1972 und des Instituto de Artes Gráficas de Oaxaca. Der Künstler schafft Radierungen und Lithografien. Er erhält 1998 den mexikanischen Nationalpreis für Wissenschaften und Künste, 2000 den Prinz-Claus-Preis und 2005 den Right Livelihood Award.
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Genève Enchères
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