Geboren : 1792Gestorben : 1845Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Frankreich
Der französische Maler und Grafiker Nicolas-Toussaint Charlet wurde zunächst durch die Lithografie La Garde meurt et ne se rend pas bekannt, die als eines seiner ersten Werke und als das Werk gilt, das zu seiner Bekanntheit beiträgt.
Seine lithografische Tätigkeit setzte er mit Veröffentlichungen zu militärischen Themen fort: 1817 veröffentlichte er bei Motte die Serie Costumes militaires français und wirkte anschliessend zwischen 1822 und 1824 an den Alben Croquis lithographiques mit. Zu den mit seinem Namen verbundenen Werken gehört auch Épisode de la campagne de Russie, datiert um 1836 und im Musée des Beaux-Arts de Lyon verzeichnet. Ab 1836 stellte er im Salon aus.
1838 wurde Charlet zum Zeichenlehrer an der École polytechnique ernannt; dort unterrichtete er bis zu seinem Tod. Das Rijksmuseum in Amsterdam besitzt ein Werk mit dem Titel Tête de chien, datiert um 1820–1845.
Im Juni 1893 organisierte die Société des artistes lithographes français ihm zu Ehren eine Ausstellung bei Paul Durand-Ruel. Später wurde die Ausstellung Charlet. Aux origines de la légende napoléonienne, 1792–1845 von Oktober 2008 bis Januar 2009 im Musée municipal de La Roche-sur-Yon und anschliessend von März bis Juni 2009 in der Bibliothèque Marmottan in Boulogne-Billancourt gezeigt.
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