Domenico Piola (1627–1703) gehört zur genuesischen Barockmalerei. Seine bewegte Bildsprache entwickelte sich im Studium der Werke von Castiglione, Valerio Castello, Rubens und Van Dyck. Die Ausstattung der Paläste von Genua bildete einen wesentlichen Rahmen seiner Tätigkeit, die von einer umfangreichen Produktion an Entwürfen und Skizzen begleitet wurde.
Ein Blatt mit einem unter einem Baum sitzenden Hirten beleuchtet eine weniger bekannte Seite seines Schaffens: Hier beherrscht die Landschaft die Komposition, während sonst meist die Figuren im Vordergrund stehen. Die Zeichnung ist mit braunem Pinsel über einer Vorzeichnung in schwarzer Kreide ausgeführt und trägt die Aufschrift „D. Piola“. Ihre veröffentlichte Provenienz reicht zum genuesischen Bildhauer Santo Varni zurück, dessen Interesse zur Wiederentdeckung von Piolas Zeichnungen beitrug.
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Lempertz · Piguet
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In Auktionen dokumentierte Werke
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Piguet
Originaltitel: Silène
Technik — Quellenangabe: lavis sépia et plume sur papier
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