Ernest Meinen
Figurative Landschaftsmalerei · Ansichten des Genfersees und des Lavaux
Als figurativer Maler der Genferseelandschaft entwickelte Ernest Meinen ein Bildrepertoire, das sich auf das Lavaux, seine Weinbaudörfer und seine Seeufer konzentriert. Die nachgewiesenen Werke zeigen insbesondere Cully, Saint-Saphorin, Rivaz und das Schloss Glérolles, wobei der Genfersee als wiederkehrendes Element erscheint.
Ein Werk mit dem Titel Port de Cully wird auf das Jahr 1945 datiert, während eine kunsthandelsbezogene Quelle Meinens Tätigkeit im Lavaux zwischen den 1950er- und den 1970er-Jahren verortet. Das bekannte Werk fügt sich damit in die Tradition einer regionalen Landschaftsmalerei ein, die der Topografie der Rebterrassen, den Dörfern und der Uferarchitektur besondere Aufmerksamkeit widmet.
Ölmalerei ist die am besten belegte Technik. Die dokumentierten Formate reichen von kleineren Kompositionen, darunter eine Ansicht des Lavaux von 33 × 22 cm, bis zu grösseren Gemälden mit dem Schloss Glérolles als Motiv. Die überlieferten Titel zeigen eine Vorliebe für identifizierbare Orte und für Ansichten, in denen der See den Landschaftsraum gliedert.
Die Wiederkehr derselben Schauplätze lässt ein geschlossenes künstlerisches Ensemble erkennen, das um die visuelle Identität des Lavaux aufgebaut ist. Die von Swiss Art Gallery präsentierte Ansicht von Saint-Saphorin setzt diese Beschäftigung mit Dörfern, Rebbergen und See innerhalb dieses Werkkorpus fort.
Die von Swiss Art Gallery präsentierten Werke von Ernest Meinen führen diesen künstlerischen Weg fort und fügen sich schlüssig in diesen Werkkorpus ein.
